Winterlicher Rote-Bete-Smoothie



Fühlt ihr euch im Winter auch manchmal matt und müde? Außerdem gibt es an jeder Ecke Süßigkeiten und Kekse. Ich fühle mich dann oft richtig unwohl und ungesund in meinem Körper.

Was ich schon die ganze Zeit ausprobieren wollte, war frische Rote Bete mal in einem Smoothie zu verarbeiten. Früher dachte ich immer, dass ich Rote Bete überhaupt nicht mag, dabei hatte ich sie als Kind eigentlich nie probiert. Schon der Name klang so uneinladend.

So richtig bewusst gegessen habe ich Rote Bete das erste Mal vor etwa vier Jahren, dort gab es sie bei Freunden in Form von Rote-Bete-Suppe. Erst fand ich die befremdlich, dann konnte ich gar nicht genug davon bekommen und heute hat diese Suppe einen festen Platz in meinem Rezeptebuch.

Seitdem finde ich Rote Bete richtig lecker und möchte sie in ganz vielen Varianten probieren. Heute habe ich einen winterlichen Smoothie für euch, eine richtige Vitaminbombe. Und keine Angst, der Smoothie schmeckt überhaupt nicht komisch. Die rote Bete hinterlässt einen zarten Geschmack und eine tolle Farbe! Wenn ihr Rote Bete aussucht, dann nehmt am besten recht kleine Knollen, die sind aromatischer als ihre großen Freunde.

Kartoffelrosen



Am Ende des Jahres vergeht die Zeit viel zu schnell. Zuerst wirkt es so, als sei Weihnachten noch eine Ewigkeit hin und kaum hat man sich nur einmal umgedreht, klopft es schon an die Tür. In diesem Jahr findet der Heiligabend zum ersten Mal bei uns zu Hause statt und in meinem Kopf rotieren schon die Pläne für das Essen, die Dekoration und die Geschenke.

Traditionell gibt es bei uns zu Hause an Weihnachten immer Kartoffelsalat und Würstchen. Das ist in vielerlei Hinsicht eine gute Sache, denn meine Mama macht den besten Kartoffelsalat, den man sich vorstellen kann und außerdem lässt sich alles gut vorbereiten, sodass man sich wenigstens um das Essen wenig Gedanken machen muss. Kartoffelsalat kann am Vortag zubereitet werden und wird kalt gegessen, man hat also keinen Stress damit, dass Hauptspeise und Beilagen alle gleichzeitig fertig und warm sein müssen.

Da ich Traditionen mag und auch noch bis einen Tag vor Heiligabend arbeiten muss, war es naheliegend, dass es auch bei uns Kartoffelsalat und Würstchen geben wird. Doch meine Gedanken hören noch nicht auf zu Kreisen. In den Sinn kam mir Roastbeef. Roastbeef lässt sich nämlich auch super vorbereiten, da es kalt gegessen werden kann. Mit einer selbstgemachten Remoulade ist es ein sehr edles Gericht. Aber meine liebste Beilage zu Roastbeef sind Bratkartoffeln. Und die sind gar nicht so leicht zu machen. Schon gar nicht für eine größere Runde.

Als ich den Gedanken schon fast wieder verworfen hatte, fiel mir durch Zufall ein Foto mit Kartoffelrosen in die Hände. In meinem Kopf formte sich ein Rezept. Und das Gute: diese Kartoffelrosen kann man bis zum Einschub in den Backofen auch sehr gut vorbereiten und hat dann eine definierte Backzeit, sodass diese Beilage gut planbar wäre. Außerdem sind sie hübsch anzusehen.

Heute habe ich dann für euch experimentiert und herausgekommen ist eine wirklich leckere Kartoffelspeise. Die schmeckt nicht nur als Beilage, sondern macht auch als Hauptdarsteller auf dem Teller eine gute Figur. Serviert mit einem schönen Knoblauch-Schmand-Dip und einem frischen Gartensalat sind sie unschlagbar lecker.

Mohnbrötchen mit grobem Salz



In anderen Ländern gibt es ja immer ganz anderes Gebäck. Auch wenn Dänemark gar nicht so weit weg ist, bekommt man dort doch ganz anderes Brot und Brötchen als Schleswig-Holstein.

In einem anderen Beitrag hatte ich schon einmal erzählt, dass Mohnbrötchen mit Nutella für mich einer der prägendsten Geschmäcker im Dänemark Urlaub waren, denn sowohl Mohnbrötchen (die für mich irgendwie zu Dänemark dazu gehören) als auch Nutella waren auf dem Camping-Platz immer mit dabei.

In unserem letzten Urlaub wurde ein gaaanz großes Glas Nutella weggefuttert und auch die Mohnbrötchen fehlten an fast keinem Tag. Dieses Mal kamen allerdings Mohnbrötchen dazu, die ich vorher überhaupt gar nicht kannte: Mohnbrötchen mit grobem Salz. Während normale Mohnbrötchen für mich die perfekte Unterlage für süße Aufstriche, wie Marmelade oder Honig sind, konnte ich mir Mohn mit Salz nicht so richtig vorstellen. Tatsächlich ist das aber eine unheimlich leckere Variante.

Vielleicht kennt ihr diese Sorte ja schon längst, vielleicht habt ihr aber auch Lust, diese Variante einmal auszuprobieren. Bei uns landen die Brötchen auf jeden Fall auf dem Frühstückstisch.

Kürbissuppe mit einem Hauch Zimt



Wenn ich im Herbst zu meinem Geburtstag einlade, dann ist es für mich das Schwierigste, das Essen zu planen. Ich möchte, dass all meine Gäste glücklich, satt und zufrieden sind. Außerdem soll natürlich alles richtig lecker sein. Da mache ich mir immer große Sorgen um die Mengen, dass nicht für alle was dabei bist und zum Schluss darüber, ob ich das überhaupt alles in angemessener Zeit zubereiten kann.

Eine Speise, die ich zu meinem Geburtstag immer gern serviere, weil sie toll in die Jahreszeit passt, einfach zuzubereiten und trotzdem total lecker ist, ist diese Kürbissuppe. Es ist auch überhaupt kein Problem, die Suppe bereits am Vortag zuzubereiten, aber weil sie so schnell gemacht ist, kann man sie auch gut am selben Tag aufsetzen.

Ich benutze am liebsten Hokkaidokürbis, weil man diese nicht aushöhlen muss, sondern die Schale einfach dran lassen kann. Das hat den zusätzlichen Effekt, dass die Suppe später eine besonders schöne Farbe hat. Ihr könnt natürlich auch eine andere Kürbissorte verwenden. Dann müsst ihr das Fruchtfleisch allerdings von der festen Schale trennen. Wenn ihr euch noch etwas mehr Arbeit machen wollt, könnt ihr daraus aber auch einen tollen Halloweenkürbis schnitzen und ihn später mit einer Kerze beleuchten.

Der Hauch Zimt in der Suppe gibt dem Ganzen eine besondere Note. Dabei schmeckt der Zimt nur ganz leicht und man sollte auch nicht zu viel benutzen. Etwas Chili macht die Suppe angenehm scharf. Dies kann aber nach Geschmack variiert werden.

Pizza mit Rucola, Ziegenkäse und Feigen



Endlich gibt es wieder frische Feigen zu kaufen! Darauf warte ich schon eine ganze Zeit. Denn endlich wollte ich für euch diese Pizza zubereiten. Ich finde, sie passt unheimlich toll in den Herbst.

Aber ich muss euch gestehen, dass ich das Rezept ein bisschen von einer Freundin gemopst hab. Denn einmal habe ich meine Lieben zu einem Pizzaessen eingeladen. Dann mache ich das oft so, dass es von jeder Pizza eine Sorte mitten auf den Tisch gibt und jeder kann sich davon ein Stück nehmen. Während gegessen wird, backt die nächste Pizza im Ofen hoch. So muss man nicht nur die eine Sorte essen, die man sich ausgesucht hat, sondern kann von allen Pizzen und Geschmäckern ein Stück bekommen.

Aber natürlich habe ich vorher gefragt, was deren Wünsche oder Lieblingspizzen sind. Meistens kommen ja recht "normale" Wünsche, wie...Vegetarisch...oder mit Salami...ohne Pilze bitte...aber von einer Freundin, die mindestens genauso gern kocht, backt und isst, wie ich, kam natürlich ein besonderer Wunsch. Und der war in etwa diese Pizza hier.

Ich war erst skeptisch, ob das denn wirklich so gut schmecken wird, aber ich muss sagen, dass ich hinterher ganz begeistert war. Der Ziegenkäse schmeckt leicht zerlaufen einfach total toll. Feigen und Ziegenkäse sind ja sowieso gute Freunde und der würzige Rucola fügt sich perfekt ins Bild. Ich kann euch also nur raten, das auch einmal auszuprobieren, es lohnt sich!