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Currysalat mit Hirse



Seit über 25 Jahren gibt es bei uns an Muttertag die Tradition mit der ganzen Familie in die Tolk Schau zu fahren. Dies ist ein familienfreundlicher Freizeitpark in der Nähe von Schleswig und hat sehr viele Attraktionen, die auch für recht kleine Kinder geeignet sind. Jedes Jahr mieten wir dort auf dem Gelände eine Grillhütte, gleich nach der Ankunft wird der Grill angeworfen und sich erst einmal gestärkt, bevor es losgeht, den Park zu erobern.

Eigentlich war ich fest davon überzeugt, dass wir in diesem Jahr nicht dabei sein würden. Ich dachte, Hugu sei viel zu klein und außerdem mag er Autofahren nicht besonders. Und ich wusste nicht recht, was wir mit ihm im Park anfangen sollten. Doch in diesem Jahr kamen fast alle mit, Onkel, Tanten, Cousinen, Cousins und einige Freunde. Daher wollten wir es bei gutem Wetter doch einfach versuchen.

Wie in jedem Jahr stellte sich mir dann die Frage: Was bringe ich als Grillbeilage mit? Einige haben so ihre Klassiker. Meine Mutter bringt fast immer ihren Kartoffelsalat mit, meine Tante macht einen total leckeren gemischten Salat und Nudelsalat ist auch immer dabei. Ich hatte neulich beim Einkaufen Hirse im Angebot entdeckt und eine Packung mitgenommen. Ich hatte noch nie damit gekocht, hatte aber gelesen, dass Hirse recht viel Eisen enthält. Ich dachte, vielleicht könnte man mit Hirse einen ähnlichen Salat wie mit Couscous machen. Das Problem an solchen Salaten ist für mich immer, dass sie ziemlich leicht viel zu trocken sind.

Ich hatte Lust auf einen saftigen, fruchtigen Salat, vielleicht ähnlich wie Hähnchencurry. Zutatenmäßig habe ich mich also einfach ein bisschen an unserem Lieblingsrezept orientiert. Nur das Hähnchen habe ich weg gelassen, denn ich finde, in einer Grillbeilage muss nicht unbedingt Fleisch enthalten sein. Das Fruchtige kommt in diesem Fall von Mandarinen und etwas Mangochutney. Das habe ich ganz schnell selbst gekocht, denn oft finde ich gar keines im Supermarkt und dann ist es auch noch furchtbar teuer. Saftig wird der Salat durch eine ordentliche Portion Crème fraîche und etwas Schmand. Wenn ihr keine Hirse habt, könnt ihr natürlich auch z.B. Couscous oder Bulgur verwenden.

Der Salat kam auf jeden Fall richtig gut an und er schmeckte genau, wie ich es haben wollte. Auch zum Mitnehmen ist der Salat ideal. Wenn er als Hauptspeise dienen soll, kann auch noch angebratene und gewürzte Hähnchenbrust in Würfeln hinzu gegeben werden. Bei der Wahl des Gemüses seid ihr natürlich ganz frei, oder ob ihr statt Mandarinen lieber Ananas oder Mango verwenden möchtet.

Vanille-Maracuja-Dressing



Ich mag an Salat, dass er so schön vielseitig ist. Wenn es warm ist, habe ich immer total Lust auf etwas Erfrischendes, das nicht schwer im Magen liegt. Mit einem kräftigen Braten kann man mich im Sommer nicht so richtig gut an den Tisch locken.

Bei meiner Mama gab es früher immer einen Salat als Beilage. Ich glaube, für sie war das sogar die hauptsächliche Köstlichkeit, denn egal, wie viel Salat noch in der großen Schüssel war, sie hat ihn restlos aufgegessen. Allerdings haben wir mit Salat nicht besonders viel experimentiert. Klar, es gab nicht immer den gleichen Salat, aber ich hatte eine konkrete Vorstellung, was genau in einen Salat gehörte.

Viel viel später habe ich davon gelesen, dass es total toll schmecken soll, Erdbeeren mit in den Salat zu geben. Irgendwie passte die Kombination für mich nicht in meinem Kopf. Erdbeeren isst man mit Zucker und einen Dups Sahne! Aber irgendwann habe ich es doch einmal ausprobiert und fand es total toll, etwas Fruchtiges im Salat zu haben. Seitdem finde ich es ziemlich lecker, wenn auch ein Teil Obst mit in der Schüssel landet. Äpfel und Birnen machen eine gute Figur im Herbst und im Winter, Erdbeeren, Himbeeren und Pfirsiche im Sommer. Granatapfelkerne finde ich auch sehr gut, denn die kleinen Kerne darin geben zusätzlich noch etwas Biss.

Auch beim Dressing mag ich es, wenn immer mal wieder etwas anderes auf den Tisch kommt. Eigentlich mag ich am liebsten schön würzige Salatsoßen. Aber ich bin immer offen für andere. In einem Kochbuch bin ich auf eine tolle Idee gebracht worden: ein Dressing aus Maracujasaft. Allerdings habe ich das Original etwas abgewandelt und ergänzt. Das Dressing schmeckt schön fruchtig und etwas süßlich und ist besonders fein durch Chiliflocken und echte Vanille.

American Dressing



Salate finde ich immer unheimlich lecker. Man kann die Zutaten so toll kombinieren, neue Geschmäcker einbringen, sie als Beilage oder als Hauptspeise verzehren und völlig ungewöhnliche Toppings verwenden. Das einzige, was ich an Salaten doof finde, ist die Schnippelarbeit. Aber manchmal, wenn keiner guckt, schnappe ich mir auch einfach ein großes Brett, zwei Schalen (eine für Abfall und eine für das Gemüse) und setze mich vor den Fernseher, um beim Schneiden eine Folge meiner Lieblingsserie zu schauen.

Besonders wichtig beim Salat finde ich das Dressing. Der Salat kann noch so zauberhaft zusammengestellt sein, wenn das Dressing nicht gut ist, macht es die ganze Komposition kaputt. Dabei habe ich gar nicht DAS Lieblingsdressing. Es gibt viele, die mir schmecken und auch einige, die zu unterschiedlichen Salattypen passen.

Was ich gar nicht mag, ist ein Dressing, das nur aus Essig und Öl besteht. Ich weiß nicht, warum, irgendwie ist es mir zu langweilig. Ein wohl sehr klassisches Dressing ist das American Dressing, das man häufig auch in Restaurants auf seinem Salat antreffen kann. Allerdings gibt es anscheinend nicht das eine richtige Rezept dafür. Zu Hause habe ich dann viel herumprobiert. Grundlage ist in jedem Fall eine Mayonnaise und etwas Ketchup. Doch mit gekaufter Mayonnaise hat mir das Dressing nicht so gut geschmeckt.

Also habe ich weiter probiert, Rezepte kombiniert und herausgekommen ist schließlich dieses Dressing, das bestimmt auch nicht das "original" American Dressing ist, aber ziemlich lecker schmeckt. Dadurch, dass hier die Mayonnaise selbst gemacht ist, bekommt es noch einen ganz besonderen Geschmack, der mir sehr gut gefällt.

Ich finde, American Dressing passt immer super zum "klassischen" gemischten Salat. Als Grundlage etwas Eisbergsalat, vielleicht Mais, Paprika, Tomaten, Gurke und ein paar Zwiebeln. Und als Topping ein hartgekochtes Ei.

Omas fruchtig süße Salatsoße



Salat kann unheimlich vielseitig sein. Aber er steht und fällt mit dem Dressing. Da hat jeder andere Vorlieben. Mal soll es ein einfaches aus Essig und Öl sein, mal ein mächtig cremiges aus Mayonnaise und Ketchup. Ich habe keinen klaren Favoriten, verschiedene Salat-Zusammenstellungen schmecken mir mit unterschiedlichen Salatsoßen.

Eine, die ich früher immer gern mochte, war eine fruchtig süße, deren Rezept von meiner Oma stammt. Das Süße ist nicht jedermanns Sache und auch ich würde es nicht immer essen, aber es ist eine tolle Abwechslung.

Meine Oma macht die Soße immer mit Himbeeressig, den sie meist sogar selbst angesetzt hat. Klar, dieser Essig ist sowieso spitze, aber das Dressing schmeckt auch toll mit jedem anderen fruchtigen Essig. Ich habe es schon mit Blaubeer- und Granatapfelessig probiert. Das ist alles sehr lecker.

Wenn euch die Soße zu süß ist, könnt ihr natürlich die Zuckermenge reduzieren. Wenn ihr schon gesüßten Essig verwendet, würde ich dies auch empfehlen, da die Salatsoße sonst zu stark nach Zucker schmeckt.

Das Dressing passt eigentlich zu fast jeder Salat-Zusammenstellung. Am besten zu einem gemischten Salat, aber auch sehr gut zu Blattsalaten oder auch ausgefallenen Kreationen mit Früchten.

Salat mit erfrischend süß-saurem Dressing



Salat esse ich eigentlich unheimlich gern. Aber oft bin ich viel zu faul ihn zu machen. Da wäre erstmal das Schnippeln des Gemüses und weil ich auf Fertig-Dressings nur im Notfall zurückgreifen mag, kommt dann auch noch die Zubereitung einer leckeren Salatsoße hinzu.

Bei diesem Salat hält sich der Arbeitsaufwand in Grenzen. Trotzdem ist er sehr lecker und vor allem total erfrischend. Das Dressing kommt mit einer süß-sauren Note daher. Das Besondere ist weiterhin, dass es sehr flüssig ist. In der Art haben wir es in einem unserer Lieblingsrestaurants kennengelernt und könnten uns in den Salat hineinlegen. Durch seine Konsistenz schmiegt sich das Dressing an alle Bestandteile des Salates fein an.

Bei der Wahl der Zutaten könnt ihr eurer Fantasie natürlich freien Lauf lassen. Aber eine Komponente solltet ihr auf jeden Fall nicht weglassen und das ist der Rucola. Denn seine herbe würzige Note harmoniert meiner Meinung nach perfekt mit diesem Dressing. Wenn ich diesen Salat esse, dann fühlt es sich fast wie Sommer an. Als wäre es ein warmer Tag und ich würde unter einer Birke im Garten sitzen.

Der Salat eignet sich übrigens auch sehr gut als Mahlzeit im Büro. Das Dressing solltet ihr dann am besten in ein separates Gefäß abfüllen. Möchtet ihr auch Avocado mitnehmen, empfehle ich euch auf jeden Fall den Kern aufzubewahren und bis zum Verzehr auf die Avocado-Stücke zu legen. Das verhindert, dass sie sich braun verfärben.

Probsteier Gurkensalat



Diesen Gurkensalat hat schon meine Oma gemacht und auch meine Mutter servierte ihn oft zum Essen. Es ist ein typisch norddeutsches Rezept. Zugegeben, es ist sicherlich nicht besonders gesund, denn Gurken bestehen hauptsächlich aus Wasser und in der Salatsoße befindet sich relativ viel Zucker. Dafür schmeckt die Soße aber auch so lecker, dass man kaum genug davon in seinem Schälchen haben kann. Hat man die Gurken herausgefischt, dann sollte man auf jeden Fall die Salatschüssel an den Mund setzen und den Rest der Soße ausschlürfen. Natürlich nur, wenn man sich im Kreis der Lieben befindet.

Der Gurkensalat hat recht viel Salatsoße, die Gurken schwimmen förmlich darin. Sollte es euch im Verhältnis zu viel sein, könnt ihr das Rezept natürlich entsprechend anpassen. Der Gurkensalat schmeckt eigentlich zu beinah allen Gerichten. Als kleine Beilage zu einem Hauptgericht oder eine größere Portion im Sommer. Das ist herrlich erfrischend!

Feldsalat mit Granatapfel



Manchmal habe ich richtig Lust auf einen frischen Salat. Eine meiner Lieblingszutaten darin sind Granatapfelkerne. Zum einen sind sie sehr gesund und zum anderen (was viel wichtiger ist) geben sie dem Salat einen frischen, fruchtigen Geschmack. In Kombination mit einer Gurke entsteht ein erfrischender Salat, nach dessen Verzehr ich mich einfach gut fühle.

Von meinem lieben Bruder habe ich vor kurzem eine tolle Balsamico Creme mit der Geschmacksrichtung Granatapfel geschenkt bekommen. Diese Creme ist ein Granatapfelessig, der mit Zucker versetzt und einreduziert wurde. Probiert man die Balsamico Creme pur, so schmeckt sie nur leicht säuerlich und sehr fruchtig. Einfach total lecker.

Diesen Balsamico habe ich dann auch als Grundlage für das Salatdressing benutzt und es war wirklich sehr gut und hat toll zu der Komposition gepasst. Solltet ihr keine derartige Balsamico-Reduktion in petto haben, dann könnt ihr auch einen normalen Granatapfelessig oder einen anderen fruchtigen Essig benutzen. Eventuell müsst ihr dann nur etwas mehr Zucker oder Honig zu dem Dressing geben, falls der Essig zu viel Säure haben sollte.

Herbstsalat mit gebackenem Ziegenkäse



Als meine liebe Freundin zum Pizzaessen eingeladen war, fragte ich, womit sie gern ihre Pizza belegt haben möchte. Ich dachte immer, ich sei kreativ, was meinen Pizzabelag angeht. Aber da hatte ich mich getäuscht. Als Antwort bekam ich: "Ziegenkäse mit Walnüssen, Rucola, luftgetrockneter Schinken und eine Honig-Senf-Vinaigrette. Oh, hab Parmesan vergessen und Feigen." Das hatte ich mir zumindest noch nie auf die Pizza gelegt.

Freitag ist der Tag, an dem schon fast Wochenende ist. Meist mache ich früher Feierabend und dann fällt die ganze Last der Arbeitswoche ab. Ich habe Lust, etwas Besonderes zu essen und etwas mehr Zeit in der Küche zu verbringen als in der Woche. Schon die ganze Arbeitswoche über habe ich Hunger auf einen richtig schönen Salat gehabt. Und da fiel mir der Pizzawunsch meiner Freundin wieder ein. Inspiriert davon, habe ich mir einen leckeren Herbstsalat gezaubert.

Feldsalat ist eine meiner Lieblingssorten, denn ich mag die Farbe, die Art der Blätter und auch den Geschmack. Feigen, Nüsse, Birnen und Pilze sind für mich Gesellen des Herbstes und harmonieren toll zusammen. Senf ist sowieso eines meiner Lieblingsgewürze und Honig passt gut zu den Feigen. Ich mag gern zwei verschiedene Senfsorten benutzen, weil ich finde, dass es dem Dressing eine besondere Note gibt und zudem sehen die kleinen Senfkörnchen auch sehr hübsch aus. Wer aber nicht extra noch eine weitere Senfsorte kaufen mag, der kann natürlich auch einfach den Senf nehmen, der sich im Vorrat befindet. Weil ein Salat als Hauptspeise aber auch sättigen soll, fand auch der Ziegenkäse seinen Weg auf meinen Teller. Gebacken und mit Pankomehl umhüllt, bekommt er eine tolle Kruste und ist innen schön warm und leicht zerlaufen. Ein herrlicher Start ins Wochenende!

Apfel-Möhren-Salat



Meine Großeltern hatten in dem kleinen Dorf in der Probstei einen großen Bauernhof. Heute wird dieser von meinem Onkel bewirtschaftet. Als wir auch wieder in dieses Dorf zurückkehrten, zogen wir in ein Häuschen direkt neben dem Altenteil, in dem nun meine Großeltern lebten.

Mein Opa war zeitlebens darauf bedacht nicht verschwenderisch zu leben, insbesondere auch was Nahrungsmittel betraf. Zudem war es ihm sehr wichtig, die Gesundheit zu pflegen. Somit hat er nicht nur auf sich selbst aufgepasst, sondern auch auf den Rest der Familie.

Sein leuchtend grüner Daumen ist ihm bei diesem Vorhaben sehr zu Gute gekommen. In seinem Gemüsegarten wuchsen einfach immer die besten und leckersten Früchte. Oft haben wir davon etwas abbekommen. Meistens freiwillig, doch manchmal haben wir Kinder uns auch heimlich durch die Erbsenreben geschlichen und direkt in den Mund geschoben, was wir in die Finger bekamen.

Wenn wir Glück hatten, dann hat unser Opa eine große Schüssel Apfel-Möhren-Salat gemacht und jeder von uns durfte sich eine schöne Portion davon mitnehmen oder direkt in der Küche meiner Großeltern verspeisen.

Ich fand den Salat schon immer lecker, weil er süß und fruchtig ist und wenn man ihn etwas ziehen lässt, einen köstlichen Saft bildet.