Posts mit dem Label Grillen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Grillen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Avocado-Creme mit Schmand und rosa Pfeffer



Momentan mag ich es besonders gern, beim Sonntagsfrühstück Avocado auf mein Brötchen zu manschen, Salz und Pfeffer drüber, leeecker!

Als wir neulich bei meiner Cousine zum Abendbrot waren, hat sie für unsere Breifrei - Babys Avocado mit Schmand vermischt. Ich habe das auch probiert und fand die Mischung mit Schmand überraschend lecker.

Zu Hause habe ich das gleich selbst einmal nachgemacht und für die Erwachsenen - Variante noch etwas zerstoßenen rosa Pfeffer und Salz hinzufügt. Das zarte Grün und das Pink des Pfeffers sind nicht nur optisch ansprechend, sondern harmonieren auch geschmacklich toll.

Rosa Pfeffer schmeckt übrigens nicht scharf, sondern fast ein bisschen süßlich. Es ist auch gar kein echter Pfeffer, sondern es sind Beeren. Wenn ihr keinen rosa Pfeffer zur Hand habt, könnt ihr das Ganze auch mit grobem normalen Pfeffer würzen, dann natürlich nicht die gleiche Menge, sondern etwas weniger.

Pizzastangen



Es ist so furchtbar warm dieser Tage, dass ich es in der Stadt kaum aushalte. Auch wenn hier in Kiel meist ein laues Lüftchen weht, was es deutlich angenehmer macht, als an Orten, in denen die Luft steht, so gibt es doch einen Ort, an dem es noch viel angenehmer ist: der Strand.

Auch wenn Kiel Strände hat, fahre ich meistens ein Stückchen weiter raus. Nicht einmal, weil der Strand dort schöner wäre, sondern weil wir dort eine "Familienbucht" haben, in der im Sommer Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins, Omas und Opas zusammenkommen. Diese Zusammentreffen habe ich lieber, als mich allein am Strand zu langweilen.

Was auf jeden Fall nicht fehlen darf, ist genügend Proviant. Kekse eignen sich zwar hervorragend, aber oft bekomme ich früher oder später Lust auf etwas Herzhaftes. Perfekt für diesen Zweck geeignet sind Pizzastangen. Die schmecken nämlich sowohl warm als auch kalt und befriedigen die Lust auf etwas "Richtiges". Die Pizzastangen könnt ihr in ihren Zutaten perfekt variieren und auch ganz einfach eine vegetarisches Variante herstellen. Außerdem sind sie schnell gemacht. Natürlich eignen sie sich auch für Partys oder als Mitbringsel zu einem Buffet. Als Hauptmahlzeit kann ich sie mir super mit einer selbstgemachten Aioli vorstellen.

Gegrillter Lachs in Alufolie



Meine Mutter hat mir erzählt, dass es seit sechs Wochen nicht geregnet hat. Ich hab da, ehrlich gesagt, nicht mitgezählt, aber gefühlt ist es eine Ewigkeit her, dass Wasser vom Himmel kam. Alles ist furchtbar trocken, unser Rasen sieht aus wie eine karge Steppenlandschaft. Dafür ist seit sechs Wochen aber auch allerbestes Wetter zum Grillen.

Zu unserer Hochzeit vor fast einem Jahr haben wir einen richtig schönen Weber-Grill bekommen. Ich hatte bisher nie viel Wert auf teure Grills gelegt, obwohl ich grillen wirklich liebe. Ich dachte immer, man zahlt einfach viel für den Namen (was man sicher auch tut). Trotzdem merkt man schon einen großen Unterschied in Bezug auf Optik, Haptik und Funktionalität im Gegensatz zu unserem 14-Euro-Grill (wobei letzterer immerhin perfekt zu unserer Picknickdecke passt).

Jetzt haben wir auch endlich eine eigene Terrasse und einen Mini-Garten. Grillen macht so viel mehr Spaß: der Kühlschrank ist in der Nähe, man kann zivilisiert am Tisch aufdecken und vor allem muss man nicht sämtlichen Kram mit in irgendeinen Park schleppen. Ich liebe es, beim Grillen neues auszuprobieren. Obwohl ich auch ein schönes Stück gegrilltes Fleisch wirklich oberlecker finde, sind es manchmal doch die anderen Dinge, die mein Herz höher schlagen lassen. Gefüllte Champignons, gegrillter Spargel, Gemüsepäckchen mit Feta, Garnelenspieße mit Ananas oder auch einfach ein schönes Stück Lachs.

Unser einfaches Lieblingsrezept habe ich euch heute mitgebracht. Es könnte sicher noch viel extravaganter sein, aber oft haben wir die Zutaten im Haus und so schmeckt der Lachs einfach immer. Wenn ihr den Lachs nicht auf einem reichhaltigen Grillbuffet anbieten wollt, sondern er der Hauptstar eines Menüs sein soll, passt als Beilage ein Zitronenrisotto einfach hervorragend.

Currysalat mit Hirse



Seit über 25 Jahren gibt es bei uns an Muttertag die Tradition mit der ganzen Familie in die Tolk Schau zu fahren. Dies ist ein familienfreundlicher Freizeitpark in der Nähe von Schleswig und hat sehr viele Attraktionen, die auch für recht kleine Kinder geeignet sind. Jedes Jahr mieten wir dort auf dem Gelände eine Grillhütte, gleich nach der Ankunft wird der Grill angeworfen und sich erst einmal gestärkt, bevor es losgeht, den Park zu erobern.

Eigentlich war ich fest davon überzeugt, dass wir in diesem Jahr nicht dabei sein würden. Ich dachte, Hugu sei viel zu klein und außerdem mag er Autofahren nicht besonders. Und ich wusste nicht recht, was wir mit ihm im Park anfangen sollten. Doch in diesem Jahr kamen fast alle mit, Onkel, Tanten, Cousinen, Cousins und einige Freunde. Daher wollten wir es bei gutem Wetter doch einfach versuchen.

Wie in jedem Jahr stellte sich mir dann die Frage: Was bringe ich als Grillbeilage mit? Einige haben so ihre Klassiker. Meine Mutter bringt fast immer ihren Kartoffelsalat mit, meine Tante macht einen total leckeren gemischten Salat und Nudelsalat ist auch immer dabei. Ich hatte neulich beim Einkaufen Hirse im Angebot entdeckt und eine Packung mitgenommen. Ich hatte noch nie damit gekocht, hatte aber gelesen, dass Hirse recht viel Eisen enthält. Ich dachte, vielleicht könnte man mit Hirse einen ähnlichen Salat wie mit Couscous machen. Das Problem an solchen Salaten ist für mich immer, dass sie ziemlich leicht viel zu trocken sind.

Ich hatte Lust auf einen saftigen, fruchtigen Salat, vielleicht ähnlich wie Hähnchencurry. Zutatenmäßig habe ich mich also einfach ein bisschen an unserem Lieblingsrezept orientiert. Nur das Hähnchen habe ich weg gelassen, denn ich finde, in einer Grillbeilage muss nicht unbedingt Fleisch enthalten sein. Das Fruchtige kommt in diesem Fall von Mandarinen und etwas Mangochutney. Das habe ich ganz schnell selbst gekocht, denn oft finde ich gar keines im Supermarkt und dann ist es auch noch furchtbar teuer. Saftig wird der Salat durch eine ordentliche Portion Crème fraîche und etwas Schmand. Wenn ihr keine Hirse habt, könnt ihr natürlich auch z.B. Couscous oder Bulgur verwenden.

Der Salat kam auf jeden Fall richtig gut an und er schmeckte genau, wie ich es haben wollte. Auch zum Mitnehmen ist der Salat ideal. Wenn er als Hauptspeise dienen soll, kann auch noch angebratene und gewürzte Hähnchenbrust in Würfeln hinzu gegeben werden. Bei der Wahl des Gemüses seid ihr natürlich ganz frei, oder ob ihr statt Mandarinen lieber Ananas oder Mango verwenden möchtet.

Kartoffelrosen



Am Ende des Jahres vergeht die Zeit viel zu schnell. Zuerst wirkt es so, als sei Weihnachten noch eine Ewigkeit hin und kaum hat man sich nur einmal umgedreht, klopft es schon an die Tür. In diesem Jahr findet der Heiligabend zum ersten Mal bei uns zu Hause statt und in meinem Kopf rotieren schon die Pläne für das Essen, die Dekoration und die Geschenke.

Traditionell gibt es bei uns zu Hause an Weihnachten immer Kartoffelsalat und Würstchen. Das ist in vielerlei Hinsicht eine gute Sache, denn meine Mama macht den besten Kartoffelsalat, den man sich vorstellen kann und außerdem lässt sich alles gut vorbereiten, sodass man sich wenigstens um das Essen wenig Gedanken machen muss. Kartoffelsalat kann am Vortag zubereitet werden und wird kalt gegessen, man hat also keinen Stress damit, dass Hauptspeise und Beilagen alle gleichzeitig fertig und warm sein müssen.

Da ich Traditionen mag und auch noch bis einen Tag vor Heiligabend arbeiten muss, war es naheliegend, dass es auch bei uns Kartoffelsalat und Würstchen geben wird. Doch meine Gedanken hören noch nicht auf zu Kreisen. In den Sinn kam mir Roastbeef. Roastbeef lässt sich nämlich auch super vorbereiten, da es kalt gegessen werden kann. Mit einer selbstgemachten Remoulade ist es ein sehr edles Gericht. Aber meine liebste Beilage zu Roastbeef sind Bratkartoffeln. Und die sind gar nicht so leicht zu machen. Schon gar nicht für eine größere Runde.

Als ich den Gedanken schon fast wieder verworfen hatte, fiel mir durch Zufall ein Foto mit Kartoffelrosen in die Hände. In meinem Kopf formte sich ein Rezept. Und das Gute: diese Kartoffelrosen kann man bis zum Einschub in den Backofen auch sehr gut vorbereiten und hat dann eine definierte Backzeit, sodass diese Beilage gut planbar wäre. Außerdem sind sie hübsch anzusehen.

Heute habe ich dann für euch experimentiert und herausgekommen ist eine wirklich leckere Kartoffelspeise. Die schmeckt nicht nur als Beilage, sondern macht auch als Hauptdarsteller auf dem Teller eine gute Figur. Serviert mit einem schönen Knoblauch-Schmand-Dip und einem frischen Gartensalat sind sie unschlagbar lecker.

Vanille-Maracuja-Dressing



Ich mag an Salat, dass er so schön vielseitig ist. Wenn es warm ist, habe ich immer total Lust auf etwas Erfrischendes, das nicht schwer im Magen liegt. Mit einem kräftigen Braten kann man mich im Sommer nicht so richtig gut an den Tisch locken.

Bei meiner Mama gab es früher immer einen Salat als Beilage. Ich glaube, für sie war das sogar die hauptsächliche Köstlichkeit, denn egal, wie viel Salat noch in der großen Schüssel war, sie hat ihn restlos aufgegessen. Allerdings haben wir mit Salat nicht besonders viel experimentiert. Klar, es gab nicht immer den gleichen Salat, aber ich hatte eine konkrete Vorstellung, was genau in einen Salat gehörte.

Viel viel später habe ich davon gelesen, dass es total toll schmecken soll, Erdbeeren mit in den Salat zu geben. Irgendwie passte die Kombination für mich nicht in meinem Kopf. Erdbeeren isst man mit Zucker und einen Dups Sahne! Aber irgendwann habe ich es doch einmal ausprobiert und fand es total toll, etwas Fruchtiges im Salat zu haben. Seitdem finde ich es ziemlich lecker, wenn auch ein Teil Obst mit in der Schüssel landet. Äpfel und Birnen machen eine gute Figur im Herbst und im Winter, Erdbeeren, Himbeeren und Pfirsiche im Sommer. Granatapfelkerne finde ich auch sehr gut, denn die kleinen Kerne darin geben zusätzlich noch etwas Biss.

Auch beim Dressing mag ich es, wenn immer mal wieder etwas anderes auf den Tisch kommt. Eigentlich mag ich am liebsten schön würzige Salatsoßen. Aber ich bin immer offen für andere. In einem Kochbuch bin ich auf eine tolle Idee gebracht worden: ein Dressing aus Maracujasaft. Allerdings habe ich das Original etwas abgewandelt und ergänzt. Das Dressing schmeckt schön fruchtig und etwas süßlich und ist besonders fein durch Chiliflocken und echte Vanille.

American Dressing



Salate finde ich immer unheimlich lecker. Man kann die Zutaten so toll kombinieren, neue Geschmäcker einbringen, sie als Beilage oder als Hauptspeise verzehren und völlig ungewöhnliche Toppings verwenden. Das einzige, was ich an Salaten doof finde, ist die Schnippelarbeit. Aber manchmal, wenn keiner guckt, schnappe ich mir auch einfach ein großes Brett, zwei Schalen (eine für Abfall und eine für das Gemüse) und setze mich vor den Fernseher, um beim Schneiden eine Folge meiner Lieblingsserie zu schauen.

Besonders wichtig beim Salat finde ich das Dressing. Der Salat kann noch so zauberhaft zusammengestellt sein, wenn das Dressing nicht gut ist, macht es die ganze Komposition kaputt. Dabei habe ich gar nicht DAS Lieblingsdressing. Es gibt viele, die mir schmecken und auch einige, die zu unterschiedlichen Salattypen passen.

Was ich gar nicht mag, ist ein Dressing, das nur aus Essig und Öl besteht. Ich weiß nicht, warum, irgendwie ist es mir zu langweilig. Ein wohl sehr klassisches Dressing ist das American Dressing, das man häufig auch in Restaurants auf seinem Salat antreffen kann. Allerdings gibt es anscheinend nicht das eine richtige Rezept dafür. Zu Hause habe ich dann viel herumprobiert. Grundlage ist in jedem Fall eine Mayonnaise und etwas Ketchup. Doch mit gekaufter Mayonnaise hat mir das Dressing nicht so gut geschmeckt.

Also habe ich weiter probiert, Rezepte kombiniert und herausgekommen ist schließlich dieses Dressing, das bestimmt auch nicht das "original" American Dressing ist, aber ziemlich lecker schmeckt. Dadurch, dass hier die Mayonnaise selbst gemacht ist, bekommt es noch einen ganz besonderen Geschmack, der mir sehr gut gefällt.

Ich finde, American Dressing passt immer super zum "klassischen" gemischten Salat. Als Grundlage etwas Eisbergsalat, vielleicht Mais, Paprika, Tomaten, Gurke und ein paar Zwiebeln. Und als Topping ein hartgekochtes Ei.

Omas fruchtig süße Salatsoße



Salat kann unheimlich vielseitig sein. Aber er steht und fällt mit dem Dressing. Da hat jeder andere Vorlieben. Mal soll es ein einfaches aus Essig und Öl sein, mal ein mächtig cremiges aus Mayonnaise und Ketchup. Ich habe keinen klaren Favoriten, verschiedene Salat-Zusammenstellungen schmecken mir mit unterschiedlichen Salatsoßen.

Eine, die ich früher immer gern mochte, war eine fruchtig süße, deren Rezept von meiner Oma stammt. Das Süße ist nicht jedermanns Sache und auch ich würde es nicht immer essen, aber es ist eine tolle Abwechslung.

Meine Oma macht die Soße immer mit Himbeeressig, den sie meist sogar selbst angesetzt hat. Klar, dieser Essig ist sowieso spitze, aber das Dressing schmeckt auch toll mit jedem anderen fruchtigen Essig. Ich habe es schon mit Blaubeer- und Granatapfelessig probiert. Das ist alles sehr lecker.

Wenn euch die Soße zu süß ist, könnt ihr natürlich die Zuckermenge reduzieren. Wenn ihr schon gesüßten Essig verwendet, würde ich dies auch empfehlen, da die Salatsoße sonst zu stark nach Zucker schmeckt.

Das Dressing passt eigentlich zu fast jeder Salat-Zusammenstellung. Am besten zu einem gemischten Salat, aber auch sehr gut zu Blattsalaten oder auch ausgefallenen Kreationen mit Früchten.

Cheese-Oregano-Brötchen



Momentan liebe ich es, wenigstens sonntags frische Brötchen zu backen. Der Bäcker bei uns gegenüber macht leider furchtbar schlechte Brötchen und die Aufbackbrötchen, die mir gut schmecken, sind meist recht teuer. Seit das Brötchenbacken aber so gut klappt, macht es auch richtig Spaß, immer wieder neue Varianten zu probieren und die Oberfläche mit verschiedenen Mustern zu verzieren.

Meistens gibt es bei uns "normale" Brötchen, weil sie einfach gut zu allen Belägen schmecken. Ob süße Marmeladen oder herzhafter Käse, mit einem neutralen Brötchen kann man da wenig falsch machen. Aber meistens gibt es für jeden auch noch ein oder zwei Brötchen in einer anderen Variante. Meist ist das Mohn oder Sesam, davon habe ich immer etwas im Hause.

Als ich aber heute die Schublade aufzog, in der sich der Sesam befindet, fiel mein Blick auf den getrockneten Oregano. Schnell war eine Idee in meinem Kopf geboren. Eigentlich ist es ja auch keine neue Idee, denn wer kennt sie nicht, die beste Brotsorte einer bekannten Sandwich-Fastfoodkette? Genau, Cheese-Oregano! Pizzabrötchen hatte ich damit auch schon oft belegt, aber noch nie normale Brötchen. Aber warum sollte das nicht klappen?

Zufällig haben wir eigentlich auch immer ein Stück frischen Parmesan im Kühlschrank und so habe ich einfach schnell etwas davon gerieben, mit dem Oregano vermischt und ein paar der Brötchen darin gewälzt. Schon beim Backen verströmen die Brötchen einen unheimlich tollen Duft und sahen nach dem Backen sogar noch viel besser aus, als ich es von den Pizzabrötchen gewohnt war. Geschmacklich haben sie mich auch überzeugt: sie sind herrlich würzig.

Weil ich allgemein oft das Problem hatte, dass die Kruste der Brötchen oben zwar perfekt war, sie aber unten schon fast schwarz geworden sind, habe ich mir jetzt ein Brötchenbackblech mit Perforation zugelegt. Ich muss sagen, dass ich sehr begeistert davon bin. Die Brötchen lösen sich super und haben unten dann genau so eine schöne, leicht bräunliche Kruste wie oben. Wenn ihr also öfter Brötchen backt oder vielleicht auch Lust auf andere frisch gebackene Brote habt, ist diese Anschaffung wirklich eine Überlegung wert. Angeblich sollen auch Cookies und Pizza darauf gut gelingen.

Vegane Aioli



Zur der veganen Pizzasonne, die ich bereits mit euch geteilt habe, hat es natürlich auch einen schönen Knoblauchdip gegeben. Ich habe schon öfter von veganer Aioli gelesen und konnte mir gar nicht richtig vorstellen, dass das gut funktionieren und schmecken würde.

Zum ersten Punkt kann ich sagen: es funktioniert hervorragend und auch viel schneller und einfacher als Mayonnaise mit Eigelb. Die Sojamilch scheint sich da überhaupt nicht anstellen zu wollen, eine feste Emulsion einzugehen. Dass eine Mayonnaise überhaupt funktioniert liegt daran, dass in Sojamilch, ebenso wie im Ei, Lecithine enthalten sind, die als Emulgatoren bei der Herstellung von Mayonnaise fungieren. Daher funktioniert das Rezept auch leider nicht mit anderen Pflanzendrinks, wie Reis- oder Hafermilch.

Zum zweiten Punkt, dem Geschmack, kann ich nur sagen: probiert die Mayonnaise nicht unbedingt ohne die Gewürze. Aber ich glaube, auch Mayonnaise auf Ei-Basis würde ohne Senf, Essig und Salz nur halb so gut schmecken. Für die Würzung der Mayonnaise habe ich einfach auf das zurückgegriffen, was ich in eine "normale" Mayonnaise mit hinein geben würde. Lediglich beim Knoblauch habe ich das Gefühl, dass die vegane Version deutlich mehr benötigt, um den gleichen Geschmack zu erzielen.

Die Konsistenz ist im ersten Moment wirklich wie "normale" Mayonnaise. Das einzige, was uns aufgefallen ist, das dass sie später, wenn sie auf dem Teller landet, einen höheren Widerstand leistet, wenn man seine Pizzastrahlen hinein dippen will. Da verhält sich Ei-Mayonnaise irgendwie cremiger.

Dennoch ist mein Fazit, dass die vegane Aioli wirklich lecker ist und sich geschmacklich kaum von der "normalen" unterscheidet. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie gelingsicher zu sein scheint und auch viel schneller andickt. Wer also ohnehin Probleme hat, eine feste Mayonnaise herzustellen, der kann sehr gut auf diese Alternative zurückgreifen. Aioli esse ich übrigens am liebsten zu allen möglichen Brotsorten, sei es ein ganz schnödes Baguette, lecker gefüllte Pizzabrötchen oder aber die Pizzasonne.

Limetten-Butter



Viele Jahre ist es schon her, dass ich mit meiner Mutter, meinen beiden Tanten und einer meiner Cousinen einen "Frauen-Tag" gemacht habe. Die Idee entstand irgendwie spontan. Wir fuhren zu einem Hotel in der Nähe und ließen es uns dort im Wellness-Bereich richtig gut gehen. Dort gab es viele verschiedene kleine Sauna-Räume, die alle sehr liebevoll gestaltet waren. Außerdem waren sie alle recht klein, sodass sie manchmal nur 4 oder 6 Personen auf einmal nutzen konnten. Dazu gab es tolle Duschen und auch ein kleines Schwimmbad.

Als wir fertig waren mit dem Wohlfühl-Programm hatten wir Hunger. Weil es "Frauen-Tag" war und eine Stimmung herrschte, die sagte: "Scheiß auf auf Morgen, lasst uns heute leben!", gingen wir in das hoteleigene Restaurant. Was ich genau gegessen habe, weiß ich eigentlich gar nicht mehr. Aber an das Brot und die Butter, die vor dem Essen serviert wurden, kann ich mich bis heute erinnern.

Als die Kellnerin Brot und Butter brachte und dazu erwähnte, dass es sich um Limettenbutter handle, konnte ich nicht glauben, dass das wirklich schmecken würde. Aber es schmeckte himmlisch. Die Butter schmeckte luftig und leicht und das Limettenaroma war mehr eine Nuance, denn ein starker Geschmack. Wir waren alle begeistert.

Seitdem mache ich die Limettenbutter (nachdem ich endlich die für mich perfekten Zutaten herausexperimentiert hatte) gern zu besonderen Anlässen oder aber auch zum Grillen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie toll zu einem hellen Fisch passt.

Einfacher Knoblauch-Dip mit Schmand



Von allen cremigen Milchprodukten, gehört Schmand auf jeden Fall zu meinen liebsten. Ich mag den Geschmack, die Konsistenz und man kann daraus herrliche Dips machen. Ich muss zugeben, dass ich dieses Rezept auch von meiner Mutter geklaut habe, wobei ich die richtigen Mengenangaben natürlich erst einmal selbst herausfinden musste.

Früher gab es den Dip zu Hause oft, wenn es einmal schnell gehen musste. Dann gab es Brot und gebratene Garnelen oder einfach nur Pellkartoffeln dazu. So einfach der Dip auch gemacht ist, er schmeckt trotzdem total lecker und erfrischend.

Natürlich kann man den Dip auch zu unzähligen weiteren Gerichten reichen. Er schmeckt toll zum Grillen, zu einem Steak mit frischem Brot oder zu Gemüsesticks. Er kann auch weiter verfeinert werden, z.B. mit Kräutern oder feinen Paprikastückchen. Aber ich finde, in seiner Urform schmeckt der Dip einfach am besten!

Geflochtenes Pizzabrot



Die Idee für dieses Brot flatterte mir einmal durch einen Beitrag bei Facebook herein, der von einem meiner Freunde den "Gefällt-mir-Daumen" bekommen hatte. Dies war allerdings nur ein kurzes Video im Zeitraffer, ohne Zutaten oder sonstige Angaben. Das Brot gefiel mir aber so sehr, dass ich mir sogleich eine Notiz in meinem kleinen Rezeptebüchlein machte, mit einer groben Skizze, wie das Brot geflochten wurde.

Gleich als sich die nächste Gelegenheit ergab, es war nämlich Pizzateig übrig geblieben, habe ich dieses Brot als Resteverwertung ausprobiert. Als Füllung musste natürlich das herhalten, was übrig geblieben war. Das Brot war dann aber so lecker, dass es innerhalb weniger Minuten aufgeknuspert war.

Heute habe ich das Brot noch einmal nachgebacken. Als Füllung habe ich klassisch Salami und Käse genommen, einfach weil es schön würzig ist und zu meinem Lieblings-Pizzabelag gehört. Aber natürlich könnt ihr es damit füllen, wonach es euch gelüstet. Champignons, Feta, Spinat, Thunfisch, Zwiebeln, Serrano-Schinken, da passt einfach alles hinein.

Zum Schluss habe ich auf das Brot noch etwas Parmesan und Oregano gegeben, einfach weil ich den Geschmack so toll finde und das Brot dadurch schon im Ofen so herrlich riecht.

Das Brot eignet sich toll zum Grillen, als Partysnack oder auch für ein Picknick.

Salat mit erfrischend süß-saurem Dressing



Salat esse ich eigentlich unheimlich gern. Aber oft bin ich viel zu faul ihn zu machen. Da wäre erstmal das Schnippeln des Gemüses und weil ich auf Fertig-Dressings nur im Notfall zurückgreifen mag, kommt dann auch noch die Zubereitung einer leckeren Salatsoße hinzu.

Bei diesem Salat hält sich der Arbeitsaufwand in Grenzen. Trotzdem ist er sehr lecker und vor allem total erfrischend. Das Dressing kommt mit einer süß-sauren Note daher. Das Besondere ist weiterhin, dass es sehr flüssig ist. In der Art haben wir es in einem unserer Lieblingsrestaurants kennengelernt und könnten uns in den Salat hineinlegen. Durch seine Konsistenz schmiegt sich das Dressing an alle Bestandteile des Salates fein an.

Bei der Wahl der Zutaten könnt ihr eurer Fantasie natürlich freien Lauf lassen. Aber eine Komponente solltet ihr auf jeden Fall nicht weglassen und das ist der Rucola. Denn seine herbe würzige Note harmoniert meiner Meinung nach perfekt mit diesem Dressing. Wenn ich diesen Salat esse, dann fühlt es sich fast wie Sommer an. Als wäre es ein warmer Tag und ich würde unter einer Birke im Garten sitzen.

Der Salat eignet sich übrigens auch sehr gut als Mahlzeit im Büro. Das Dressing solltet ihr dann am besten in ein separates Gefäß abfüllen. Möchtet ihr auch Avocado mitnehmen, empfehle ich euch auf jeden Fall den Kern aufzubewahren und bis zum Verzehr auf die Avocado-Stücke zu legen. Das verhindert, dass sie sich braun verfärben.

Probsteier Gurkensalat



Diesen Gurkensalat hat schon meine Oma gemacht und auch meine Mutter servierte ihn oft zum Essen. Es ist ein typisch norddeutsches Rezept. Zugegeben, es ist sicherlich nicht besonders gesund, denn Gurken bestehen hauptsächlich aus Wasser und in der Salatsoße befindet sich relativ viel Zucker. Dafür schmeckt die Soße aber auch so lecker, dass man kaum genug davon in seinem Schälchen haben kann. Hat man die Gurken herausgefischt, dann sollte man auf jeden Fall die Salatschüssel an den Mund setzen und den Rest der Soße ausschlürfen. Natürlich nur, wenn man sich im Kreis der Lieben befindet.

Der Gurkensalat hat recht viel Salatsoße, die Gurken schwimmen förmlich darin. Sollte es euch im Verhältnis zu viel sein, könnt ihr das Rezept natürlich entsprechend anpassen. Der Gurkensalat schmeckt eigentlich zu beinah allen Gerichten. Als kleine Beilage zu einem Hauptgericht oder eine größere Portion im Sommer. Das ist herrlich erfrischend!

Vanillesalz



Stolpere ich über ungewöhnliche Zutaten oder nicht alltägliche Kombinationen von Gewürzen, so bin ich sofort Feuer und Flamme. Dann stelle ich mir immer vor, ich hätte meinen eigenen Laden oder mein eigenes Café und könnte die Menschen mit kleinen feinen Ungewöhnlichkeiten zum Staunen bringen.

In jedem Fall möchte ich diese Dinge dann aber unbedingt sofort ausprobieren. Als ich über Vanillesalz las, war ich ähnlich euphorisch. Einfache Zutaten, einfache Herstellung und ein aromatisches Ergebnis.

Vanillesalz wird sehr viel in der mexikanischen Küche verwendet, soll aber auch toll zu Fisch und Meeresfrüchten schmecken. Es passt zu Chili und Knoblauch und auch zu vielen Gemüsesorten. Bisher habe ich an meinem Vanillesalz nur gerochen und es riecht wirklich fantastisch. Bald möchte ich hier das ein oder andere Rezept zur Verwendung von Vanillesalz vorstellen.

Hummus



Was tut man, wenn zu seinem Geburtstag ein unheimlich lieber Überraschungs-Übernachtungsgast kommt, welcher aber der einzige Veganer in der Runde ist und man nicht einmal für das eigene Frühstück besonders gut vorgesorgt hat? Im ersten Moment natürlich riesig freuen, dass dieser von weit hergereiste Gast da ist. Und im zweiten Moment Sorgen machen, dass er nicht genug zu essen bekommt.

Zum Einkaufen war es zu spät und am nächsten Morgen war Sonntag. Ich habe immer Eier, Zucker, Mehl und Milch im Haus. Daraus kann man tolle Dinge zaubern. Auch Cornflakes und Müsli sind vorhanden, genauso wie irgendetwas an Aufschnitt und Brot. Nur wirklich viel tolles Veganes, was bestenfalls nicht nur süß ist, das war zumindest an diesem Abend nicht zu finden. Die ganze Zeit über habe ich immer wieder überlegt, was ich wohl zum Frühstück kredenzen könnte.

Am Sonntag Morgen wurde ich früher wach als alle anderen Schlafenden um mich herum und bemühte halb verschlafen das Internet. Doch weder hatte ich einen Milchersatz im Haus, mit dem man Pancakes hätte machen können, noch hatte ich Bananen, die in vielen anderen Rezepten vorkamen. Ich war ratlos.

Doch dann fiel mir ein, dass ich vor nicht allzu langer Zeit eine Dose Kichererbsen gekauft hatte, weil ich unbedingt einmal Hummus ausprobieren wollte. Bisher war ich nur noch nicht dazu gekommen. Also schnell nach Rezepten gesucht, die besten Zutaten ausgewählt und ab in die Küche zum Ausprobieren. Mit Esslöffeln und Teelöffeln habe ich mich dann an eine Gewürzmischung herangefunden, die ich wirklich lecker fand. Und so wurde zum Frühstück der Rest der Meterbrote aufgebacken und dieses Hummus serviert. Ich hoffe, dass es meinem Überraschungs-Übernachtungsgast geschmeckt hat. Ich fand es jedenfalls sehr lecker und habe es im Laufe des Tages fast ganz aufgenascht. Und ich war heilfroh, dass ich einen würzigen veganen Aufstrich auf den Tisch bringen konnte.

Tomaten-Chili-Butter



Eines meiner liebsten Restaurants in Kiel ist zufällig auch jenes, in welchem mein Liebster und ich unser erstes Date hatten. Es ist kein besonders schickes oder edles Lokal, es ist aber urgemütlich. Normalerweise lassen wir uns dort eine der vielen verschiedenen Pizzen schmecken, aber in diesem Sommer, als meine Mama aus dem Urlaub wiederkam, trafen wir uns dort mit der Familie am Abend im Sommergarten.

Weil es einmal etwas anderes sein sollte, als die übliche Pizza, probierte ich dort zum ersten Mal das Rumpsteak. Es war auch sehr lecker, aber was es mir besonders angetan hatte, war die Tomaten-Chili-Butter, die dazu gereicht wurde. Die schmeckte nicht nur geschmolzen auf dem Fleisch sondern auch als Dip für die Kartoffel-Beilage.

Natürlich musste ich das bei nächster Gelegenheit gleich nachmachen und habe jetzt meine liebsten Zutaten-Mengen herausgefunden.

Kräuterbutter



Wenn ich einen eigenen Garten hätte, wäre das erste, was ich anlegen würde, ein Kräuterbeet. Ich liebe es, Speisen mit frischen Kräutern zu verfeinern. Leider sind in meiner Küche zumeist keine solcher Pflanzen anzutreffen, da es ihnen bei mir in Töpfen auf der Fensterbank einfach nicht besonders gut ergeht. Daher kaufe ich einen Kräuter-Topf nur, wenn ich weiß, dass ich ihn schon recht bald abgeerntet haben werde.

Meine Mama hat dafür in ihrem Garten eine umso größere Vielfalt an aromatischen Kräutern und Pflanzen. Wenn ich sie lieb frage, dann bringt sie mir manchmal ein Sträußchen gemischter Kräuter mit. Das Beste, was man daraus machen kann, ist diese Kräuterbutter. Natürlich funktioniert das auch hervorragend mit Kräutermischungen aus der Tiefkühltruhe, aber mit eigenen Kräutern schmeckt es einfach noch am besten.

Die Kräuterbutter serviere ich besonders gern zum Grillen, um sie auf Brot zu streichen oder auf einem frisch gegrillten Stück Fleisch schmelzen zu lassen. Aber sie schmeckt auch besonders gut als würziger Brotaufstrich oder zu Pellkartoffeln.